Echt und persönlich: Andrea spricht über Trans-Sein am Barnim Gymnasium
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Aktualisiert: vor 3 Tagen

Was bedeutet es, eine Transfrau zu sein? Diese Frage stellte sich die Klasse 8A des Barnim-Gymnasiums – und fand darauf keine einfache, sondern eine sehr persönliche Antwort. Unser LebendigesBuch Andrea nahm die Jugendlichen mit in ihre eigene Geschichte und sprach offen über ihr Leben als Transfrau.
Nach einem gemeinsamen Warm-up und einem kurzen Einstieg zu Stereotypen, Vorurteilen und Diskriminierung beschäftigten sich die Jugendlichen zunächst mit grundlegenden Begriffen rund um Transidentität und einem respektvollen Miteinander im Gespräch. In einem Rollenspiel wurden unterschiedliche Lebensrealitäten sichtbar gemacht und Situationen erlebbar, in denen Menschen Diskriminierung oder Vorurteilen begegnen. Im anschließenden Gesprächsformat hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, Andrea ihre Fragen direkt zu stellen. Wie fühlt es sich an, im falschen Körper aufzuwachsen? Welche Reaktionen erlebt man im Alltag? Und was bedeutet es, den eigenen Weg zu gehen? Andrea antwortete offen, ehrlich und nahbar. Dabei wurde deutlich: Hinter dem Begriff „trans“ steht vor allem ein individueller Lebensweg – geprägt von Herausforderungen, aber auch von dem Wunsch, bei sich selbst anzukommen und sich selbst zu leben.
Im letzten Teil der Begegnung wurden zentrale Begriffe wie z.B. Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung mit einem Queer-Memory und einem Quiz spielerisch und niedrigschwellig aufgegriffen und gemeinsam vertieft.
Die Begegnung zwischen Andrea und der 8A zeigte einmal mehr, wie wertvoll direkte Gespräche sind: miteinander sprechen statt übereinander. So entstehen Räume, in denen Fragen gestellt werden können, Vorurteile und diskriminierendes Verhalten hinterfragt werden – und neue Perspektiven entstehen.

















